Oder: Der Sinn der Sitzheizung Der Passat hat Ledersitze. Das konnten wir uns nicht aussuchen, das ist einfach Teil der Ausstattungsvariante, denn in Indien konfigurieren sich die Kunden ihren Wagen nicht selbst, sondern wählen eines von drei Paketen. Bei Ledersitzen beinhaltet dieses auch unvermeidlich die Sitzheizung. Macht grundsätzlich Sinn, schließlich ist es nicht überall in Indien das ganze Jahr über warm, in Mumbai aber schon, und so werden wir dieses Feature wohl nie nutzen. Omprakash schon! Seine – frei übersetzte – Sicht zur Sitzheizung: “Das ist doch eine sehr nützliche Funktion! Wenn man verspannt ist, muss man nur die Sitzheizung
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Omprakash unterhält sich gerne während der Fahrt. Das führt in der Regel dazu, dass sich unsere Ankunftszeit je nach Distanz und Verkehrsaufkommen deutlich verzögert, weil sprechen während des Steuerns seinen Fahrstil signifikant entschleunigt. Wir sammeln dabei aber auch allerlei spannende, interessante und manchmal auch, sagen wir, possierliche Erkenntnisse, die uns die zusätzlichen Fahrtminuten mehr als wert sind. Als Hintergrund solltet Ihr wissen, dass Omprakash an sich ein sehr, sehr intelligenter Kerl ist, der ein großartiges Erinnerungsvermögen hat und sich über alles, insbesondere Gesundheit, so seine Gedanken macht. Leider war es seiner Familie nicht möglich, ihm eine ausführlichere Ausbildung zu finanzieren,
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Das Chapati-Desaster

Von Veronica, unserer Haushaltsuniversalwaffe, hatte ich bereits geschrieben. Sie ist einfach großartig – sie tobt durch die Wohnung, scheinbar ohne System, hinterlässt aber jedes Fleckchen, an dem sie vorbeigewirbelt ist, makellos sauber. Außerdem kocht sie gern und häufig für uns. Wir haben in den letzten Wochen unter anderem köstliche goanesische Fischcurrys, leckere mit Hackfleisch gefüllte Snacks und grandios gewürztes Dal genossen und als Beilage bereitet sie dazu gelegentlich Chapati, die typisch indischen, flach ausgerollten, in der Pfanne gebackenen Brote. Bislang habe ich ihr beim Kochen gern zugeschaut und sie mit meinen unqualifizierten Kommentaren abgelenkt, heute aber habe ich beschlossen, dass
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…werden wir nach der Zeit in Indien sein. Denn nach Omprakash, den uns Volkswagen ja freundlicherweise zur Verfügung stellt und der der erste Fahrer war, auf den Frederik zu Beginn seiner definitiv zu zahlreichen Indien-Dienstreisen getroffen ist, der Mumbai wie seine Westentasche (wenn nicht besser!) kennt und uns schon eine große Hilfe war, hat gestern Veronica bei uns Einzug gehalten. Einzug meine ich nicht im wörtlichen Sinne, denn im Gegensatz zu vielen indischen Haushalten bevorzugen wir dann doch die Variante einer Maid die morgens ins Haus kommt, es dann aber am Nachmittag auch wieder verlässt. Und unsere Wohnung verfügt zwar
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Jan 312012
 

Mr. Omprakash! Wir dürfen hier in Indien laut Company Security Policy nicht Auto fahren. Das hat gute Gründe und ehrlich gesagt, steht mir – Mumbais Verkehrssituation im Hinterkopf – auch gar nicht der Sinn danach. Und weil eben die Security Policy ist wie sie ist, stellt Volkswagen uns zum Auto auch einen Fahrer zur Verfügung, den wir (oder präziser Frederik) aus dem vorhandenen Drivers Pool auswählen durfte. Nachdem Omprakash Frederik schon bei seiner ersten Dienstreise nach Indien vom Flughafen abgeholt hatte, prima Englisch spricht und immer lacht, wenn man ihn trifft, war die Wahl klar. Und letzten Samstag war es
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