Baustelle, die zweite

Nebenan wird renoviert. Das an sich ist jetzt erstmal noch nichts Ungewöhnliches und für indische Augen ist das, was uns das Blut in den Adern gefrieren lässt, wohl auch Alltag: das Baugerüst. Es besteht aus unzähligen Bambusstangen, die mit Seilen zu einem Gitter verwoben sind. So rankt es sich die gesamte Fassade entlang und bietet den Arbeitern die Grundlage, mit katzen- oder soll ich besser sagen affenhafter Geschicklichkeit bis zum obersten Stockwerk zu turnen. Vor ein paar Tagen war dann die erste Hälfte des Hauses fertig gestrichen und erstrahlt nun – zumindest vorübergehend – in blütenweißer Pracht. Gleichzeitig hatten wir
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Neben dem Hotelpool entsteht ein Graben bislang undefinierten Zwecks. Für das Anlegen eines Blumenbeets scheint er zu tief, für einen zweiten Pool wiederum nicht groß und nicht tief genug. Gebuddelt wird die etwa fünfzig Zentimeter breite, sieben Meter lange Vertiefung mit Hilfe einer Schaufel, einer Schüssel und fünf Männern. Dies geht dann wie folgt von Statten: Einer steht in dem Graben und befördert die zu entfernende Erde in die bereitgestellte Schüssel, die er sobald sie voll ist, aus dem Loch hebt. Ein weiterer steht neben der Grube und kippt den Aushub, jeweils etwa die Menge von drei bis vier Schaufeln,
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