Neben dem Hotelpool entsteht ein Graben bislang undefinierten Zwecks. Für das Anlegen eines Blumenbeets scheint er zu tief, für einen zweiten Pool wiederum nicht groß und nicht tief genug.

Gebuddelt wird die etwa fünfzig Zentimeter breite, sieben Meter lange Vertiefung mit Hilfe einer Schaufel, einer Schüssel und fünf Männern. Dies geht dann wie folgt von Statten: Einer steht in dem Graben und befördert die zu entfernende Erde in die bereitgestellte Schüssel, die er sobald sie voll ist, aus dem Loch hebt. Ein weiterer steht neben der Grube und kippt den Aushub, jeweils etwa die Menge von drei bis vier Schaufeln, auf einen Erdhaufen, der Schüssel um Schüssel langsam wächst. Das wiederholt sich nun diverse Male: schaufeln, kippen, schaufeln, kippen, schaufeln…

Moment – es war die Rede von fünf Männern: Die anderen drei beobachten die beiden erstgenannten bei ihrer Arbeit. Mein erster Gedanke: Sicher werden sie die beiden gelegentlich ablösen, zumal die Grube ja mit bloßer Körperkraft entsteht. Doch nichts dergleichen geschieht – drei Stunden später gräbt noch immer derselbe Arbeiter, gut zu erkennen an seiner roten Hose und trägt noch immer derselbe zweite die Schüsseln zu dem stetig größer werdenden Erdhügel. Kann mir das jemand erklären?

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