Antjes Aufenthalt bei uns traf genau mit Holi dem Fest der Farben zusammen, so dass wir im Vorfeld hin und her überlegt haben, wo wir diesen spannenden Tag verbringen wollen. Eins war sicher: Mumbai sollte es nicht sein, wir wollten nach Rajasthan. Nach diversen Flug- und Hotelpreisvergleichen waren wir aber immer noch nicht so richtig viel schlauer bis die Information vom “Elephant Festival” an uns vorbeiflatterte. Dieses sollte genau am Tag vor den Holi-Festivitäten stattfinden, und damit war klar: Die Reise geht nach Jaipur.

Was wir da noch nicht wussten: Beim “Elephant Festival” handelt es sich nicht etwa – wie wir fälschlicherweise annahmen – um eine traditionsreiche Veranstaltung, die schon jahrhundertelang eines der Wappentiere Rajasthans feiert, sondern um ein Spektakel, dass sich schlaue Jaipuris vor einigen Jahren ausdachten, um Touristen in ihre an sich eh schon sehenswerte Stadt zu locken. Nun gut, das erfuhren wir leider erst aus der Anmoderation der Veranstaltung und da wir nun schon einmal da waren, dachten wir, sehen wir es uns also auch an.

Der Eintritt auf das Festgelände war frei und so lasen wir vorher im Internet, die Empfehlung sich frühzeitig um Plätze zu kümmern. Dabei kam dann ausnahmsweise die sprichwörtliche deutsche Pünktlichkeit so sehr in uns durch, dass wir unter den ersten Gästen auf der Tribüne waren und Antje und Frederik sich sogar noch für den abschließenden Programmpunkt “Play Holi on Elephants” anmelden konnten. Gut, andernfalls wären wir vermutlich nicht bis zum Ende geblieben, denn was dann folgte, lag irgendwo zwischen heillosem Chaos und bizarren Vorführungen mit und ohne Tierbeteiligung, so dass ich es hier nicht genauer beschreiben möchte.

Für ein paar bunte Bilder hat es trotzdem gereicht:

  Eine Antwort zu “Jaipur: Elephant Festival”

  1. Ich muss zugeben, während ich das ganze Treiben auf diesem Pologround beobachtete, bewegten sich meine Gedanken zwischen staunendem “ah” und “oh” und häufig auch einem fassungslosen “oha”, ob des Verlaufs dieser skurilen Veranstaltung. Bei Beobachtung dieser völlig überforderten Sicherheits”knispel” war ich zwischenzeitig eher amüsiert, auch wenn einem sicherlich eher mulmig hätte sein müssen.
    Auch, wenn wir nachher gesagt haben, dass man das sicher nicht noch einmal haben müsse, denke ich im Nachhinein, dass es doch eine absolut lohnenswerte Indienerwahrung war. Eine echte indische Großveranstaltung mitzuerleben, ist schon was. Im Bezug auf sanitäre Einrichtungen, muss in diesem Land allerdings dringend etwas passieren.

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